Psychoperistaltik

Wie die Eingeweide beim Abbau von Konflikten und Spannungszuständen helfen


Gerda Boyesen erkannte, dass die toxischen Komponenten von emotionalem und seelischem Stress im Verdauungssystem über die Darmperistaltik entladen werden können. Im vegetativen Nervensystem haben Sympathikus- und Parasympathikusnerv eine wichtige Funktion. Der Sympathikus bereitet unseren Körper auf Höchstleistungen vor, d. h. wenn wir dauernd unter erhöhtem Leistungsdruck stehen, ist der Sympathikus vorherrschend und die Darmperistaltik schließt sich. Diese tritt nur in Aktion, wenn der Parasympathikus Regie führt und für Entspannung des Organismus sorgt, denn dann öffnet sich die Darmperistaltik und trägt zur emotionalen Verarbeitung bei. Dabei ist ein inneres Gefühl von emotionaler Geborgenheit und Sicherheit wesentlich, denn in einer friedvoll gelösten Atmosphäre beginnt die Psychoperistaltik zu arbeiten. Das bedeutet eine Stimulation des Flusses der Lebensenergie eines Menschen in allen Aspekten seines Seins.


Durch Störungen der Harmonie von Psyche und Körper verbleiben Stoffwechselrückstände bei unabgeschlossenen emotionalen Zyklen und bilden eine Barriere gegen den natürlichen Kreislauf der Körperflüssigkeiten. Die Eingeweide können die biochemischen Reste psychischer Spannung nicht vollständig abbauen. Als Folge daraus bildet sich ein Eingeweidepanzer.